Mobilitätswoche: Burgenlands Gemeinden sind mit dabei

Neufeld, Eisenstadt, Mattersburg, Wulkaprodersdorf und das Pinkatal machen bei der Europäischen Mobilitätswoche von 16.-22. September mit.

Über 560 Gemeinden und Städte in ganz Österreich beteiligen sich an der Mobilitätswoche und am Autofreien Tag. Im Rahmen der weltweit größten Kampagne für sanfte Mobilität wird auch im Burgenland Bewusstsein für Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr geschaffen. „Die Mobilität ist im Wandel. Durch Digitalisierung, sich ändernde Lebensstile und das steigende Bewusstsein für Klimaschutz, gibt es ein Umdenken bei der Wahl des Verkehrsmittels. Statt nur das Auto zu nutzen, werden heute viel stärker die verschiedenen Verkehrsmittel kombiniert. Die Mobilitätswoche ist der perfekte Rahmen, um diese Angebote zu präsentieren und Lust aufs Umsteigen zu machen“, so Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf. Zahlreiche Klimabündnis-Gemeinden sowie die Mobilitätszentrale Burgenland beteiligen sich mit diversen Aktionen bei der 18. Auflage der Mobilitätswoche.

Die Höhepunkte der Mobilitätswoche im Burgenland

In Neufeld machen bereits die Jüngsten mit. Am 23. September werden die neuen Natur- und Sortenschaugärten sowie die Wohlfühloase „Stadtpark“ im Rahmen einer Wanderung der Öffentlichkeit präsentiert. „Gemeinsam mit dem Land Burgenland erarbeiten wir derzeit ein neues Mobilitätskonzept. In der Volksschule Neufeld gibt es einen Klimabündnis Workshop zum Thema Zugfahren und eine Exkursion zur Raaberbahn mit Bahnhofsführung in Wulkaprodersdorf. Mitte August ist das 60+ Taxi gestartet, Anfang September das Jugendtaxi“, so Bürgermeister Michael Lampel, der sich heuer in einem Lehrgang der Akademie Burgenland auch zum Kommunalen Mobilitätsbeauftragten ausbilden ließ.

Eisenstadt setzt während des gesamten Aktionszeitraumes auf ihren Social Media Kanälen passende Themenschwerpunkte: Eisenstadt als Stadt der kurzen Wege, Radinfrastruktur, Einbahnöffnungen für Radfahrer sowie der Stadtbus werden vor den Vorhang geholt. Präsentiert wird in der Mobilitätswoche zudem das Ende September startende Parkleitsystem, mit dem „leere“ Kilometer bei der Parkplatzsuche reduziert werden. Am 22. September, dem Autofreien Tag, findet zudem im E_Cube eine Veranstaltung zu Sanfter Mobilität statt. Präsentiert wird auch das vor kurzem mit dem VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnete Projekt „SAGMO – Schule macht green-mobil“. Auch das ebenso ausgezeichnete Projekt, der Stadtbus, gibt es in der Mobilitätswoche Neuigkeiten: die Installation der Echtzeit-Anzeigen an den stark frequentierten Haltestellen wird umgesetzt. Noch bis 12. November ist zudem im Projektraum Burgenland in Eisenstadt anlässlich „200 Jahre Fahrrad“  die von Johann Schneeberger aus Rust zusammengestellte Sammlung einzigartiger historischer Fahrräder zu sehen. Am 20. September verteilt die Moblitätszentrale Burgenland an alle Busfahrgäste am Eisenstädter Domplatz Kipferl.

Wulkaprodersdorf setzt am 17. September auf eine Autofreie Zone. Die Obere und Untere Hauptstraße wird belebt, bis auf Autofahren ist alles möglich: spielen, fahren, gehen, sitzen, essen, trinken und musizieren. Mit dabei ist die Gastronomie, zahlreiche Vereine, Kunsthandwerk, Erlebnisstationen zum Leben am Bauernhof, eine Bauernhof-Scheune, Brötchen backen, Fotoshooting, musikalische Darbietungen, ein Streichelzoo und Ponyreiten. Von 11 bis 13 Uhr findet mit Start/Ziel beim Gemeindeamt der Rote Nasen-Lauf statt.

In Mattersburg organisiert die Mobilitätszentrale Burgenland am 15. September einen „Cycle Walk“. Am Abend findet ein Night Skating Event statt.

Die Klima und Energiemodellregion Pinkatal lädt am 19.9. zu einem Infoabend zu E-Mobilität und E-Tankstellen nach Bad Tatzmannsdorf ein, ab 15 Uhr gibt es Probefahren mit den E-Autos.

VOR Aktion Einzelticket = Tagesticket

Am 22. September gilt in der Ost-Region der Vollpreis-Einzelfahrschein für Bus, Bahn und Bim, für beliebig viele Fahrten auf allen Öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland als Tageskarte auf der gewählten Strecke.

Die Mobilitätswoche

In Österreich organisiert das Klimabündnis die Europäische Mobilitätswoche, die weltweit größte Kampagne für sanfte Mobilität. Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und das Land Burgenland unterstützen diese Initiative. Neben Gemeinden setzen auch Schulen und Betriebe in der Mobilitätswoche Initiativen. Zahlreiche Schulen machen bei der Kampagne Blühende Straßen mit und bemalen ein Straßenstück mit bunten Blumen. Für autofreie Schulwege werden Klimameilen gesammelt.

Gemeinden als wichtige Partner

Nachhaltige Mobilität ist im Burgenland auch abseits der Mobilitätswoche ein Thema. Mit dem vier Jahre dauernden, grenzübergreifenden Projekt „SMART Pannonia“ sollen burgenländische Gemeinden eine Mobilitätsberatung erhalten sowie ein „Masterplan Alltagsradverkehr“ erstellt werden. Die ersten 25 teilnehmenden Gemeinden erhalten am 19. September im Landtagssitzungssaal die ausgearbeiteten Mobilitätskonzepte. „Von den Gemeinden bei der Mobilitätsberatung, über die zahlreichen Gemeinden in den Klima- und Energiemodellregionen bis hin zu den 39 burgenländischen Klimabündnis-Gemeinden. Die Gemeinden sind wichtige Partner des Landes, wenn es darum geht, nachhaltige Entwicklung im ganzen Burgenland voran zu bringen“, so Landesrätin Eisenkopf.

Veranstaltungs- & Aktionsübersicht pro Bundesland auf https://mobilitaetswoche.at/site/ueberuns/aktuelles

nach oben

X